{"id":526,"date":"2025-10-31T08:27:17","date_gmt":"2025-10-31T08:27:17","guid":{"rendered":"https:\/\/alexandraschewski.de\/?page_id=526"},"modified":"2025-11-13T14:44:25","modified_gmt":"2025-11-13T14:44:25","slug":"text","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/alexandraschewski.de\/?page_id=526","title":{"rendered":"Text"},"content":{"rendered":"\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>\u201eAlexandra Schewskis Werke sind von den Themen Perfektion und Ordnung gepr\u00e4gt. Beides sind wichtige Aspekte, die sich uns beispielsweise in den Arbeiten der Werkreihe <a href=\"https:\/\/alexandraschewski.de\/?page_id=490\">Fundus <\/a>er\u00f6ffnen. Die K\u00fcnstlerin Alexandra Schewski spinnt mit dem feinen wei\u00dfen Raster, das sie gelegentlich nutzt, eine geistige Beziehung zu den Arbeiten der kanadisch-US-amerikanischen K\u00fcnstlerin Agnes Martin. Zu Beginn der 1970er Jahren begann Agnes Martin ihren wegweisenden Werkzyklus <em>On a clear day <\/em>im Stil des Minimalismus.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die schematische Klarheit und Logik des Minimalismus treibt Alexandra Schewski in ihren Arbeiten weiter voran, indem sie die Mechanik der menschlichen Bewegung aufzeichnet. Auf der Stille der Ordnung ruhend durchbricht die K\u00fcnstlerin mit ihrem eigenen Rhythmus die Perfektion. Deutlich zu sehen in den Verwischungen der Linien, die durch die bewegte Hand der K\u00fcnstlerin oder die Wahl des Zeichenmittels entstehen. In ihrer Malerei setzen sich die Prinzipien fort. Die gro\u00dfformatigen Arbeiten <em>gestaffelt <\/em>und <em>h\u00e4ngend <\/em>transformieren behutsam die Eindr\u00fccke geordneter Materialen und die damit verbundene Konzentration auf das Wesentliche.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In den Installationen geht Alexandra Schewski diese Gedanken weiter nach, die k\u00fcnstlerische Sprache l\u00f6st sich von der Wand und geht mit dem Raum und den Betrachtenden in den Dialog. Beobachten Sie einmal die Form der Linie, wie sie von der Zwei- in die Dreidimensionalit\u00e4t diffundiert. Das Konzept des Minimalen, des Fokussierenden, das mit wenigen Mitteln arbeitet, zeigt sich neben der Formsprache auch in der Wahl der Materialien. Die K\u00fcnstlerin w\u00e4hlt hierf\u00fcr zum Beispiel geschnittene Leinw\u00e4nde, die sie in der Malproduktion nicht mehr verwenden will. So laden sich die Installationen zus\u00e4tzlich mit den gesammelten Momenten der Malerei auf und formen sich zu einer neuen, klaren Aussage. Die K\u00fcnstlerin setzt uns durch ihre Arbeiten in Beziehung mit dem Raum und vermittelt uns gleichzeitig die Versenkung in den k\u00fcnstlerischen Prozess, aus dem heraus Alexandra Schewski die Betrachtenden in die eigene Innenschau versetzen kann.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><br>Dr. Caroline Li-Li Yi, VG-Wort 2022&nbsp;&#8211; Auszug Rede zur Vernissage &#8222;ZWEILICHT &#8211; HENNING GRIESSBACH &#8211; ALEXANDRA SCHEWSKI &#8211; K\u00fcnstler*innen laden K\u00fcnstler*innen ein&#8220;, E-Werk Freiburg, 2022<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Architektonisch-r\u00e4umliche Konfigurationen, Atmosph\u00e4ren und Erinnerungen bilden die wichtigsten Ausgangspunkte f\u00fcr die Suche nach grundlegenden \u00e4sthetischen Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten und Prinzipien in der Arbeit von Alexandra Schewski. Das Spiel mit den Komponenten Material und Form sowie Linie und Fl\u00e4che folgt selbstgesetzten strukturellen Vorgaben, die jedoch im bildnerischen Prozess durch spontane Variationen immer wieder vom gedachten Muster abweichen und sich verselbstst\u00e4ndigen. Bezugspunkt ist dabei die Frage, ab welchem Punkt die Arbeiten eine poetische bzw. \u00e4sthetische Qualit\u00e4t generieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eAlexandra Schewskis Werke sind von den Themen Perfektion und Ordnung gepr\u00e4gt. Beides sind wichtige Aspekte, die sich uns beispielsweise in den Arbeiten der Werkreihe Fundus er\u00f6ffnen. Die K\u00fcnstlerin Alexandra Schewski spinnt mit dem feinen wei\u00dfen Raster, das sie gelegentlich nutzt, eine geistige Beziehung zu den Arbeiten der kanadisch-US-amerikanischen K\u00fcnstlerin Agnes Martin. 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